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Allgäu & Außerfern barrierefrei

Allgäu & Außerfern barrierefrei

Kurzinfo

LEAD-Partner: Landkreis Ostallgäu

Gesamtsumme: 245.000 €

Fördersumme: 147.000 € (EFRE)

Status: bewilligt, Umsetzung läuft

Kooperationsprojekt: ja, Interreg Bayern-Österreich 2007-2013 (vier Allgäuer Landkreise und Verein Regionalentwicklung Außerfern, LEAD-Partner: Landkreis Ostallgäu)

Bezug zum REK: Handlungsfeld C1 Ganzheitliche Gesundheitskultur - Qualitätsverbesserung und Erschließung neuer Felder

www.allgaeu-tirol-barrierefrei.euPresse (Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung) (43 KB)

 


 

Der demographische Wandel fordert von der Gesellschaft und den Kommunen, sich mit barrierefreier Mobilität auseinanderzusetzen. Barrierefreiheit bedeutet Lebensqualität v.a. für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen wie Senioren, Familien mit Kindern oder Menschen mit Handicap.

Barrierefreiheit insb. bei öffentlich zugänglichen Einrichtungen wie touristischen Angeboten ist bisher jedoch nur ansatzweise gegeben.

Hauptziel ist die Sensibilisierung weg von "rollstuhlgerecht" hin zu "barrierefrei" in verschiedenen Stufen mit abgestimmten Bewertungskriterien.

Bauherrn und Planer öffentlicher und öffentlich nutzbarer Gebäude sollen die barrierefreie Zugänglichkeit vorab berücksichtigen bzw. verbessern. Touristiker benötigen nutzerspezifische Basisdaten zur Ausarbeitung von "barrierefreien Angeboten". Die Analyse und Erfassung der Gegenbenheiten vor Ort erfordern einheitliche Kriterien; ebenfalls die Aufbereitung der Daten über bestehenden Strukturen, die z. B. vom TV München-OBB genutzt werden. Ziel ist auch die Sensibilisierung und Aktivierung der Potentiale im gesamten Projektgebiet, um das Profil "Allgäu & Außerfern barrierefrei" feiner zu entwickeln. Die Zusammenfassung und Veröffentlichung der gesammelten Daten in Printmedien und Internet, die Erstellung von Leitfäden und Broschüren wird benutzerspezifisch erarbeitet; auch eine Entwicklung und Vergabe von Qualitätssiegeln ist geplant.

Inhalt des Projekts sind rund 800 Datenerhebungen auf freiwilliger Basis in öffentlich zugänglichen Einrichtungen sowie Freizeitmöglichkeiten. Dafür wurden durch die Behindertenbeauftragten in Abstimmung mit der Tirol Werbung Erhebungsbögen ausgearbeitet, die auch die Bedürfnisse sinnesbehinderter Menschen berücksichtigen. Bisher wurde oftmals auf das Kriterium "rollstuhlgerecht" abgestellt und nicht auf die speziellen Bedürfnisse sinnesbehinderter Menschen eingegangen. Der Bogen ist sehr ausführlich und umfassend. Die Ausführlichkeit des Erhebungsbogens bietet zwar ein breites Spektrum an Informationen und deckt die Bedürfnisse der Zielgruppe ab, die Anwendung ist aber anspruchsvoll und zeitaufwendig. Dies erfordert die Qualifizierung von ca. 45 geeigneten Personen, die nicht nur die Vor-Ort-Prüfung der Objekte übernehmen, sondern vor allem auch fundierte Beratung leisten. Der Qualitätssprung in der Barrierefreiheit im Projekgebiet ist entsprechend bekannt zu machen

Inhalt zuletzt aktualisiert am: 22.02.2024